Ronja & Zeus

Moin Zusammen,

Nun ist es mal wieder Zeit. Die Iden des Aprils naht. Einmal im Jahr verabschiede ich mich gezielt auf ein Abenteuer ins Ausland. Dieses mal gibt es ein konkretes Ziel: Wien!!

Mein Begleiter dieses Mal leider nicht Nik, sondern Zeus.
Darf ich vorstellen:
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Der Gott unter den Bikes. ;-). 2.3 Liter Hubraum und satte 250 Newton bei 2300 Umdrehung (gedrosselt). Nicht zu Unrecht von Triumph auch Rocket getauft, obwohl viele meinen sie liebevoll „die Dicke“ nennen zu müssen. Von der Ampel weg hätte es sogar ein PS Bolide mit vier Rädern schwer, die Nase vorn zu haben und dabei begnügt sich Zeus bei angemessener Fahrweise mit nur 6 Litern.

Wien also: Aber wenn man schon da ist.. gehts auf dem Weg ja an Prag vorbei und die Küstenstraße in Kroatien soll auch der Hammer sein. Dubrovnik wurde mir als bezaubernde Stadt am Wasser beschrieben und nach Zagreb wollte ich auch schon immer mal und Pula hört sich cool an. Und mit einem Schlag sind 11 Tage straffes Fahrprogramm verplant.
Eigentlich nicht meine Art, alles im voraus zu planen und zu buchen, aber auch hier dachte ich mal zu experimentieren.
Aber schon am ersten Tag, Freitag (13.4.) rächte sich die Vorplanung. Unwetter auf der gesamten Route. Also kurzerhand den Start auf den 14.4. frühmorgens gelegt. 

14.04.
Hamburg, immer noch Shitwetter, aber nach Hannover soll es besser werden. Also noch eben ein Selfie gemacht und dann ab auf den Asphalt. Hätte ja eigentlich nicht gedacht, dass meine Tour als leuchtend orange Boje beginnen würde, aber endlich wird der Regenanzug mal eingeweiht.
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Nach unspektakulär heruntergefahren Kilometern reißt in Magdeburg tatsächlich der Himmel auf, Sonne pur und ich kann mich meiner Signalfarbe entledigen.
Grenzübergang ist unspektakulär, ein kleines Schild weißt darauf hin, dass man nun die Republik Tschechien erreicht hat. Prima!
Bei dem ersten Tankstopp verschlug es mir allerdings die Sprache. Zuvor hatte ich mir zwar ein paar Sätze auf kroatisch (ja das Endziel und etwas längerer Aufenthalt geplant) angeschaut, aber an der Kasse nach dem Tanken viel mir auf, dass ich noch nicht mal „hallo“ auf tschechisch sagen konnte. Dass ich dann auch noch Ohropax in den Ohren hatte erleichterte die Kommunikation auch nicht wesentlich. Aber bezahlen funktioniert zum Glück auch ohne großen Dialog und das auch keyless 😉
Die Ferienwohnung war auch nicht mehr weit.
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Nach dem Einchecken ging es auch gleich weiter zu einem ersten Abstecher nach Prag. Es war schon spät, aber einen Blick wollte ich noch riskieren. 

Prag:
wunderschöne Stadt an der Moldau gelegen. Viele eindrucksvolle Gebäude auf engem Raum. Die Burg, Die Rathausuhr, das tanzende Bürogebäude, der kleine Park mitten in der Stadt, tolle Altstadt, viele Nobelkarossen (die Soko Autoposer hätten ihren Spaß hier). Alles gesehen bei einer ersten kurzen Durchfahrt.
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Schnell einen Parkplatz gefunden und dann schnell an die zentralen Orte gestiefelt. Aber schon nach einem paar Metern rächt sich die Motorradkleidung. Ich schwitze und das nicht unwesentlich, während alle anderen in kurzen Hosen und Muscelshirt sich wie Gazellen in den Straßen bewegen komme ich mir in meinem Eisbär Kostüm irgendwie albern und deplatziert vor. Das muss ich für die nächsten Tage wohl irgendwie ändern. So gebe ich auch entkräftet nach einem ersten Lauf zu den tanzenden Gebäude auf und entscheide mich für den Rückweg. 

Somit ist eine Planänderung angedacht, anstelle am nächsten Morgen gleich weiter aufzubrechen nach Wien, soll es nochmal Prag werden, aber dieses Mal mit leichter Kleidung. 

Guts Nächtle

15.04. (1078 gefahrene Kilometer)

Heute früh also nochmal Prag:
Das frühe Aufstehen hat geklappt, aber dafür hat die Auswahl der leichten Bekleidung in Kombination mit der Motorradkluft mir doch einiges Kopfzerbrechen bereitet. Zum Glück hatte ich auch noch neben der Lederlatzhose meine Bikerjeans mitgenommen, zum Leidwesen jedoch des Umfangs meines Gepäcks. Aber dennoch währten die Kopfschmerzen noch weitere 120 Minuten an. Wie verstauen, ich kann nur den Rucksack mitnehmen, vielleicht doch umziehen, mitten in Prag? Dann entschied ich mich für die Bikerjeans plus leichter Oberbekleidung (T-Shirt) was sich zur späteren Stunde dann aber auch nochmal rächen sollte.

Prag:

Wieder meinen Stammparkplatz genutzt, schnell zu Starbucks noch einen Kaffee geschlürft und dann ab ins Getümmel. Auch um inzwischen 10 Uhr ist hier schon der Bär los.

 

Touristischer kann es hier tatsächlich nicht sein. Erstaunlicherweise, ich höre immer gerne auf die Sprachen, die gesprochen werden, und hier sind sehr viele Deutsche, auch scheinbar Junggesellenabschiede, wie man sie kennt, grölend und jauchzend (zumindest aus Hamburg).

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Und dann steht man eine Weile hilflos vor dem Wegweiser und weiß nicht so recht wohin, da passieren die schönsten Kuriositäten direkt neben einem.
Just in diesem Moment fährt eine schöne alte Straßenbahn die Straße lang:
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Und während ich noch der Bahn hinterherschaue und sie hinter dem Torbogen verschwindet fällt mir der junge Mann auf, stilsicher gekleidet und offen für die Außenwelt.

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Na entdeckt? Genau, er hat eine alte Filmkamera in der Hand. Sehr guter Zustand. Vielleicht modernste Technik im Vintage Gehäuse, ist ja quasi wieder modern heute 🙂lrg_dsc06326

Irgendwie schön, dass sie die Jugend auch noch für Altes begeistern kann.

Aber… das Laufen schlaucht, die Zeit die rennt und nach einem Blick auf die Uhr werde ich doch sehr unruhig. Es soll heute noch nach Wien gehen und inzwischen ist es 12.30.
Also zurück zum Bike und aufgesessen.

Die zuvor zurechtgelegte GoPro (für Fahraufnahmen) wird wohl leider inaktiv bleiben. Irgendwie habe ich in Hamburg in der Hektik vergessen den Haltekäfig mitzunehmen und somit sind Fahrvideos/-bilder bisher nicht möglich. Obwohl es hätte sich gelohnt, denn… wer noch nicht alles erlebt hat, möge gerne mit dem Motorrad nach Tschechien fahren.

Menschen:
Die Tschechen scheinen ein recht kommunikative Völkchen zu sein. An jeder Ecke wo Zeus und ich auftauchen wird der Daumen gehoben, etwas mit einem breiten Grinsen zu mir auf tschechisch gesagt (ich grinse natürlich weltmännisch zurück und nicke anerkennend) oder gar in ein Gespräch verwickelt, das jedoch recht einseitig verläuft. Das erinnert mich ein bisschen an das Gespräch zwischen Nik und zwei spanischen Motorrad Fahrern auf dem Highway 1, die ihn auf spanisch vermutlich nach dem Weg fragten und er auf English oder Deutsch Auskunft gab, das schien gut zu funktionieren. Bei meinem Tschechen nun verlief es jedoch so, dass er ohne Unterlass mir was erzählte und ich ihn einfach nur spiegelte. Lächelte er, lächelte ich zurück, schien er eine Aussage zu machen, nickte ich wissend. Das ging ungefähr 3 Minuten so, dann hob ich die Hand und streckte sie ihm hin und wir verabschiedeten uns. Also irgendwie hätte ich eigentlich schon gerne gewußt, was er mir da alles erzählt hat. 😀

Straßen:
Verlaufen selten gerade und auch manchmal abrupt nicht mehr horizontal. Klingt zwar ein wenig lustig/komisch ist es aber definitiv nicht. Wenn man auf einer Landstraße, 90 erlaubt, mit ca. 60 in eine Kurve einbiegt, sich gekonnt leicht in die Seitenlage begibt und dann plötzlich fast ohne Vorwarnung aus dem Sattel katapultiert wird, da die Straße nur noch aus Senken und Asphaltpilzen besteht, rutscht einem das Herz ganz ganz tief. Zum Glück hatte ich den Lenker fest im Griff und die Kurve war recht schnell zu Ende, so dass ich da irgendwie glimpflich raus gekommen bin.
Aus Sicherheitsgründen wechselte ich dann aber zügig auf den Highway und genoß die ruhige und sichere Fahrt Richtung Wien.

Grüßen unter Gleichgesinnten:
Liebe Biker in Deutschland jetzt müsst ihr ganz ganz stark sein. In Tschechien grüßen sich quasi fast alle zweirädrigen Zeitgenossen, die motorisiert sind. Selbst die Vespafahrer und sogar ein S-PEdelec hoben den Arm und streckten die Hand zum Gruß. Am Anfang war ich erstaunt und dachte, puh schon wieder auf so ne Mofakrücke reingefallen, aber zum Schluss fand Ichs lustig und schön.

Wetter:
Trotz Sonne war es kühl, trotz Trockenheit war es kurioserweise an manchen Stellen auf der Straße feucht (noch vor dem Abbiegen auf den Highway). Fand ich irritierend. Und außerdem war mein Motorrad seit letzter Nacht mit einem sandähnlichen Überguss versehen. Der musste runter, konnte mich in Wien doch nicht mit einem dreckigen Zeus sehen lassen.
Und als ob die Götter (in diesem Falle wohl Kronos) uns erhört hätten, kam linker Hand ein großer Waschpark. Und das Kuriose, auch hier zahlt man keyless (rechts der kleine gelbe Kasten). Zwar habe ich das nicht kapiert, aber dafür gab es ja dann genügend Tschechen, die wohl meine Hilflosigkeit spürten und bereit waren mir zu helfen. Eine Frau nahm sich meine Karte und zeigte mir wie es geht.
Lieber Dirk, falls du das lesen solltest, das wäre doch eine Idee, oder?!!

 

Schon in Österreich, sah ich mit dem rechten Auge ein Schild „Oldtimer…“ vorbeifliegen. Das löste bei mir den Jägerinstinkt aus. War aber eigentlich gar nicht nötig, da an der nächsten Ampel mich riesige Hinweisschilder drängten abzubiegen. So nutze ich die Gelegenheit meinem Gesäß eine kurze Pause zu gönnen, denn dieses schmerzte nach fast 4 Stunden Fahrt schon reichlich, und freute mich auf einen Museumsbesuch mit auserlesenen Oldtimern. Die kaiserliche motorisierte Kutsche war auch dabei (vergaß vor Staunen jedoch ein Bild zu machen, daher hier ein schöner Ford).   Der Kaiser hatte hinten in seinem Bereich sogar ein Fernbedienung, mit dem er dem Fahrer Anweisungen geben konnte: „Umdrehen“, „rechts anhalten“, „links anhalten“ oder „schneller fahren“.

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Nach dem Museumsbesuch ist aber immer noch vor Wien. Zum Glück waren es nur noch ca. 80 Kilometer. Und die gingen nach der Pause flott rum.

Ankunft Wien:

Als ich nach dem Hotel in Wien geschaut hatte, suchte ich extra eines in der Nähe des Zentrums. Vielleicht sollte ich nächstes Mal auf den Maßstab der Karte achten. Anfänglich fuhr ich zwar einmal durch die City, aber danach immer weiter in den Süden. Aber egal. Wichtig war mir  jetzt nur noch das Zimmer, ein trockenes Plätzchen für Zeus und Schlaf.

Planung nächster Tag:

Trotz Müdigkeit sinnierte ich noch über den nächsten Tag. Graz sollte die nächste Station sein, dort waren aber Unwetter angekündigt. Also runter zur Rezeption mit der Frage, ob ich mein Zimmer verlängern kann, ein Tag länger in Wien wäre auch nicht verkehrt. Die Aussage ausgebucht war nicht zufriedenstellend, aber die Aussicht, dass zum nächsten Morgen hin noch ein Zimmer frei wird, bestand. Also Entscheidung auf den nächsten Morgen vertagt.

Guts Nächtle.

16.04: Wien (Mehr als 22.000 Schritte heute)

Heute Morgen wird eine schwerwiegende Entscheidung gefällt. Einen Tag länger in Wien ohne Bewegung auf dem Motorrad oder ab ins Unwetter Richtung Graz.
Zumindest ich habe mich entschieden, die Entscheidung dem Hotel zu überlassen.

Nach einem ausgiebigen Frühstück mit Blick auf das Schönbrunner Schloß teilte mir die Rezeption die erfreuliche Nachricht mit, dass ich noch einen Tag länger in Wien bleiben kann. Somit ist Sightseeing angesagt. Ohje, natürlich mal wieder komplett unvorbereitet. einen Tipp bekam ich aber gestern noch… Fickenmüller, dass hatte ich zumindest so verstanden. Was man so denkt und versteht, wenn man alleine unterwegs ist. Dass Figlmüller gemeint gewesen war, bekam ich erst nach einer weiteren Onlinesuche heraus 😉

Schnell im Appstore die App für die Wiener Övis gesucht, gefunden und ein Tagesticket gebucht. Digital, keyless, mir gefällt das mehr und mehr. Keine Wechselkurse im Blick, nicht zum Bankomat hasten und sich mit fremder Währung herumärgern. Ja richtig, in Österreich gibt es ja auch den Euro 😉 Aber trotzdem. Kein Kleingeld in der Tasche und mit keyless geht es an der Kasse auch um einiges schneller!

Der Stephansplatz ist nicht weit, eben zur U3 gelaufen und sich mit Schwung in die gemütlichen Sitze hineingeschwun… autsch. Waren leider aus Plastik ohne Polsterung.
Unter Sightseeing kann man ja ganz verschiedene Dinge verstehen. Ich wollte Wien nach dem gestrigen Sitztag auf dem Motorrad, einfach nur durchwandern.

Start also am Stephansdom:

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An jeder Ecke begegnet man einem Fiaker, der sich durch die Blechlawinen schlängelt.

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Auch die Japaner, Chinesen und andere Besuchstruppen, die ja meist zu solch einer Menge auftreten, dass man selbst auf einer großen Einkaufsstraße kaum vorbeikommt, dürfen nicht fehlen

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Und auch der Figlmüller (!) durfte auf meiner Lauftour nicht fehlen. Einen Platz für eine unangemeldete Person hatten sie tatsächlich nicht. Schade. Hätte gerne den Salat probiert 😉

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Das Mozart Cafe hat doch auch Stil, ist zwar ein paar Gehminuten weg, aber egal. In voller Vorfreude auf einen schönen Café mit einem Erdbeerschnittchen setzte ich mich gleich an den erst besten freien Platz am Mozart Schild.

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Ein Blick in die Karte war interessant. Erst kamen Burger, reine Fleischgerichte, alles irgendwie sehr deftig für ein Café, welches direkt neben der Oper sich Mozart nennt. Die Sahneschnittchen ließen auf sich warten. Als mir aber dann der „Grilled Grasshoppers“ ins Auge sprang, dämmerte es mir so langsam. Das Mozart Schild war zwar auf meiner Seite, aber trotzdem waren das die Tische vom Australien Pub. Ich blieb sitzen und bestellte mir einen leckren Salate, und der war richtig gut 🙂
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Nach der Stärkung auf Australischen Boden führte mich meine Wanderung auch am Central Café vorbei. Auch dieses hatte ich mir zuvor herausgesucht und gedacht, vielleicht gibts da ja den besten Café von Wien. Ein Test sollte mir aber verwehrt bleiben da die Stunden schon wieder sehr vorangeschritten waren und ich bereits fleißig gähnte.

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Hier noch ein Foto von einem netten Gebäude, aber ich weiß nicht mehr was es ist. Gefallen hat es mir aber sehr, kommt auf dem Foto leider nicht so rüber.

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Fazit: Wien hat eine tolle Altstadt, grandiosen Flair, tolle Gebäude, sehr sauber und leise elektro Buse in der Stadt, aber es ist definitiv absolut überlaufen.

So kamen in der Summe mehr als 22.000 Schritte und 20 gelaufene Kilometer auf meine Fitnessuhr.

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Da ich morgen eine Mammutfahrt von knapp 600 Kilometer vor mir habe, direkt nach Pula, gehe ich heute auch früh schlafen und hoffe morgen dann um spätestens 8 loszukommen.

P.S: War übrigens heute beim Saturn und habe mir nochmal so einen GoPro Käfig besorgt. Ab morgen vielleicht auch mal ein kleines Video, zumindest ein paar Bilder von unterwegs.

17.04. Wien -> Pula (10 Stunden Fahrt)

8 Uhr habe ich nicht geschafft. Mit 30 Minuten Verzögerung, bin ich dann aber doch noch losgekommen.

viel zu erzählen gibt es von der Fahrt selber eigentlich kaum. Mein Navi schien manchmal die Ansage „kurvenreich“ sehr arg wörtlich zu nehmen, obwohl ich diese ja eigentlich schon auf „schnellste“ Route geändert hatte und schickte mich gelegentlich in Ortschaften einfach von der Hauptstraße weg, durch den Ort, um am Ortsausgang wieder auf die Hauptstraße zu wechseln. Aber nicht mit mir. Es wehrte sich dann zwar immer eine Weile und wollte mich zurückschicken und zeigte mir erst nach ein paar Minuten widerwillig den nun verkürzten Weg.

Ein letzter langer Halt in Österreich bei Mc Donald. Nicht des Essens wegen, sondern um die sanitären Einrichtungen zu nutzen und zur Aufmunterung einen kleinen Kaffee zu genießen.

Durch Österreich brauchte ich knapp 4 Stunden. Durch Slowenien schlappe 3 Stunden und am Ziel durch Kroatien schaffte ich es nach 3 Stunden.

Die Grenzübergänge waren immer sehr unspektakulär, manchmal schon fast so unauffällig, dass ich mich fragte, biste jetzt oder biste jetzt noch nicht in Slowenien?!

Komplett ausgelaugt und fertig kam ich nach 10 Stunden am Ziel an. Nur Mc Donald war eine längere Pause von ca. 20 Minuten, ansonsten waren es nur die Tankpausen, in denen mich kurz entspannen konnte.

Die Unterkunft „Apartment by the Sea“ versprach nicht zu viel. Zwar trennte mich noch eine kleine Straße von „the Sea“, aber der Blick vom „Studio“ aus ist gigantisch:

Zuvor hatte mich während der Fahrt die Unterkunft mehrfach und hartnäckig versucht mich zu erreichen. Ich antworte mit einer kurzen Nachricht und der voraussichtlichen Ankunftszeit, die ich auch bis auf wenige Minuten einhalten konnte.
Die Hausherren, waren sehr nett, sprachen gebrochen Deutsch und als sie Zeus sahen wurde ich direkt in Fachgespräche verwickelt. Ich erfuhr, dass der Papa auch Motorrad fährt, eine Suzuki und eine 30 Jahre alte Honda ohne Elektronik, nur drei Gänge, aber das Ding hat ihn wohl noch nie im Stich gelassen. So wie das Zeus denn auch hoffentlich tun wird, mich nicht im Stich lassen!

Eine gute Empfehlung gab es auch mit auf den Weg, da ich noch ein wenig ausgehen wollte. Das Fischrestaurant oder direkt am Wasser die Pizzeria sollen sehr gut sein. Auf die Frage nach weiteren Alternative gab es die recht einfache Antwort, mehr gibts hier nicht. Aha…
Die Pizzeria sollte es dann werden:

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So genoss ich bei einem tollen Sonnenuntergang einen Krabbencocktail und einen Thunfischsalat.

Guts Nächtle

Fahrthistorie:

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18.04: Pular -> Zadar (Treibstoffanzeige fast auf 0 Liter)

Mein Hausherr, war extra nochmal gekommen (wohnte selber nicht mit im Haus), um mich zu verabschieden. Nach meinem kleinen Frühstücksabstecher zu der Pizzeria am Wasser, die natürlich auch Frühstück anbot, wurde ich mit den Worten verabschiedet, in Zadar auf mein Bike aufzupassen. Ich winkte ab und sagte, habe Lenkradschloss, Bremsensperre plus zwei unabhängige GPS Trecker mit Bewegungsalarm. Da lachte er nur und sagt, die kommen mit LKW, rein mit dem Bike und ab nach Bosnien. Das Kroaten und die Bosnier nicht die besten Beziehung haben war mir ja bereits bekannt, aber dass es so krass sein soll, wollte ich dann auch nicht glauben. Vorsorglich hatte ich ja meine Unterkünfte auch nach dem Kriterium ausgesucht, ob sie genau einen verschlossenen Parkplatz haben. Zwischen „jaja, für Bike kein Problem“ und sicher verwahrtem Gefährten gibt es wohl aufgrund der Sprachbarriere unterschiedliche Auffassungen, wie ich später dann noch erfahren durfte.

Also mit frischem Mut Richtung Zadar gestartet und vorher noch an der Tanke im Ort gehalten. Theoretisch sollte ich genau mit einer Tankfüllung zum Ziel kommen.
Und während ich mich wieder mit vollen Tank fahrfit mache (etwas trinken, nochmal alle Gurte prüfen, Haare versorgen, Ohropax anpassen, GoPro auf Funktion prüfen, Wasser verstauen, Geldbörse und Handy auf Existenz überprüfen, Jacke so verschließen, dass viel Fahrtwind durchkommt…) werde ich angehupt. Es ist der nette Papa vom Hausherrn, der sich auch noch von mir unbedingt verabschieden möchte. Alle sehr nett hier 🙂

Dann gehts los. 345 Kilometer bis ans Ziel klingt erstmal nach nicht viel. Es wehte ein leichter, ständiger Wind, das ist ja auch soweit ok. Das kühlt ein wenig während der Fahrt. Es soll nämlich sehr sehr heiß werden. Naja, 22 Grad sind ja nix gegen die anvisierten 30 in Hamburg. Ich freute mich auf die Küstenstraße, von der ich schon so viel gehört hatte und warum ich letztendlich ja her gefahren bin. Während zu Anfang die kleine Wäldchen den Wind gut abhielten wurde er dann auf Brücken und offenen Stellen immer doller bis heftig.
Leider hatte ich nicht die ganze Zeit die GoPro an, so verpasste mein Videobeweis leider ein kleines Schild, auf dem bei der Vorbeifahrt fast alle Fahrzeugarten abgebildet waren und ein rote „Warnleuchte“, wie ich es denn später interpretierte, wohl auf irgendetwas Wichtiges hinwies. Dass es sich hier um einen Hinweis, aller, bitte ausreichend Trinken ins „Death Valley“ mitnehmen handeln könnte, war mir bis dato aber nicht klar. Im Nachhinein war dies vermutlich die Warnung auf die nicht vorhanden Tankstellen hinzuweisen und dass es fürs Motorräder eng werden könnte mit einem Dreiviertel Tank zur nächsten Tankstelle zu kommen.

Aber das wußte ich zu diesem Zeitpunkt ja nicht und so fuhr ich munter weiter, recht dynamisch, auch nicht benzinschonend, während der Wind immer heftiger wurde. Als alte Surferin vermutete ich auf dem Wasser eine Windgeschwindigkeit von 6-7 Beaufort, das ist ordentlich und fürs Surfen (Sinker) eigentlich genau der Startschuss die Segel zu hissen, aber als Schrankwand durch die vor allem sehr schnell wechselnden Winde zu fahren macht überhaupt keinen Spaß. Erschwerend kam noch dazu, dass die Winde nicht ständig von einer Seite kamen, das wäre ja noch kalkulierbar gewesen, sondern mal von rechts, von vorne, von links.
Vor lauter Anstrengung in der Spur zu bleiben hatte ich total ignoriert auf die Tankanzeige zu achten, bis mir so nen kleines gelbes Lämpchen auffiel, das hatte ich ja noch nie gesehen. Wer mich kennt, in der Regel tanke ich immer voll, so dass ich beim nächsten Start immer einen vollen Tank habe. Und auch zwischendurch tanke ich lieber einmal zu viel als zu wenig, da es für mich eine Horrorvorstellung ist, irgendwo im Nirgendwo liegen zu bleiben wegen Benzinmangel und dann noch in einem fremden Land, deren Sprach man nicht spricht. In ein paar Kilometern sollte aber auch schon eine Tanke kommen. Mich empfing ein Gerippe aus Beton und herausstehenden Stahlgeflechten. Ok, das kann mal passieren. Auf der Zweiten, die noch angezeigt wurde, ruhte somit meine ganze Hoffnung.

Hier ein ca. 4 Minuten clip, auf dem man gut sehen kann, wie ich gegen den Wind kämpfe. Die ersten zwei Einstellungen sind noch sehr windgeschützt und danach wird’s heftig, hört man auch sehr schön im Audio. Das Gewackel ist das Ergebnis, meines Gegensteuerns, damit ich nicht umfalle oder in den Gegenverkehr gerate.
Video vom Gegenwind

Nun aber zurück zu meinem Benzinproblem, welches ich ja immer noch nicht gelöst hatte. Auch die zweite Tanke war nicht existent, einfach nicht da! So hielt ich an zum Krisengespräch. Zurück zum Polizeiauto, welches ich kurz vor meinem Stopp gesehen hatte, und mich als Nerd outen, „sorry, haben sie mal nen bisschen Benzin für mich“. Meine Anzeige sagte, dass ich noch ca. 70 Kilometer fahren könne. Navi und Google Maps zeigten zwar unterschiedliche Tankmöglichkeiten, die nächste ist in ca. 80 Kilometer, Richtung Ziel. Alos eben einfach weiter fahren. Das erforderte eine neue Fahrtaktik. Ich stellte mich an die Straße, wartete auf das nächste Fahrzeug, möglichst hoch (wurde dann leider nur ein Passat), der aber ein sehr gutes Tempo fuhr. Sehr gleichmäßig und ruhig. Ich hängte mich ran und die Restweite sank weniger schnell, als ich die Kilometer herunterfuhr. 150 PS, 2,3 Liter und wenn man die Zylinder streichelt sind sie auch gar nicht so durstig. Mein niedertouriges ohne starke Beschleunigung auskommender Fahrstil zahlte sich aus! Letztendlich erreichte ich die nächste Tanke, die mein Navi übrigens nicht kannte, dann mit einer Restweite von 20 Kilometer.
Jetzt kann ich mir auch ungefähr vorstellen, was auf diesem Warnschild und in Kleinschrift wohl gestanden haben mag.

Eine kleine Hürde in Zadar gabs dann auch noch, die Tour de Kroatia blockierte die komplette Innenstadt, so dass ich quasi kaum reingefahren war, schon wieder rausgeführt wurde, um mit einem riesigen Umweg, dann doch letztendlich an meiner Unterkunft anzukommen.

Die Unterkunft in Zadar war super. In einer Sackgasse gelegen, sah aus wie eine Villengegend.  Eigens Grundstück mit Parkplatz und eingezäunt, sehr sympathisch. Der Gastgeber ein sehr netter junger Mann, nahm zwar beide Ausweise, den alten (originalen) und den Zusatzausweis mit meinem neuen Name und gab mir aber meine eigentlich gültige echte ID wieder zurück und sagte, dass sei der Falsche. Kurz drauf kam er zurück und meinte, dass er den Ausweis aus Deutschland so gar nicht kenne und mein Geburtstag würde fehlen. Aber weiter nachgefragt hat er nicht. Ist mir so jetzt auch noch nicht passiert 😉
Er bot mir auch an, mit mir eine kurze Rundfahrt mit seinem Auto zu machen, dass ich eine grobe Orinientierung habe. Super, haben wir gemacht. Wieder an der Unterkunft angekommen, stellte er mir ein Fahrrad hin und meinte „ist besser als Motorrad“ kommt man besser an die Altstadt ran“ 😉

Gesagt getan. So radelte ich auf einem Kinder Mädchen Fahrrad Richtung Innenstadt.
Ein paar Bilder ohne Kommentar.

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„Gruß an die Sonne“ ist eine Lichtinstallation die Abends nach Sonnenuntergang zu Leuchten beginnt. Sehr schön, fast schon meditativ. Zum Glück waren nur wenige Leute da. Und doch, auch die Wenigen hatten das Bedürfnis auf die Installation zu gehen, um sie mit Blitz zu fotografieren. Dass das aus mehreren Gründen nichts werden kann ist doch eigentlich klar, wollte mich jetzt hier nicht als Klugscheißerin aufspielen und ließ sie gewähren 😉

Als ich wieder in der Unterkunft angekommen bin, fiel ich todmüde ins Bett und freute mich schon auf den zweiten Teil der Küstenstraße, aber dieses mal immer mit ausreichend Benzin im Tank.

Guts Nächtle!

19.04: Zadar -> Dubrovnik (Kilometerstein 2500 geschafft)

 

Habe heute fast 10 Stunden geschlafen und das sehr gut! Trotzdem bin ich schon um kurz vor 9 Uhr wieder auf der Piste, zumindest bis zum nächsten Kaffee, um mir dort eine kleine Stärkung für die kommenden Kurven zu holen.

Wiedersehen Zadar, auf nach Dubrovnik:

Die Furcht in absehbarer Entfernung keine Tankstelle anzutreffen ist unbegründet. Es geht zwar kurvig zu, aber man hangelt sich von Ortschaft zu Ortschaft. Aber leider auch von Baustelle zu Baustelle, sowie von Stau zu Stau. Um noch in einer annehmbaren Zeit in Dubrovnik anzukommen verlasse ich kurzerhand die Küstenstraße und weiche ausnahmsweise auf die Autobahn aus. Auf dem Rückweg werde ich dann nochmal die Küstenstraße versuchen.

Ca. 150 km vor Dubrovnik geht es dann wieder zurück an die Küste mit tollen Ausblicken:

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Die Straße führt durch einen Wechsel von Ortschaften, kleinen Wäldchen und scheinbar kargen Steinland. Sobald der  Blick landeinwärts gerichtet ist, geht er im nächsten Augenblick auch schon  wieder raus auf die See. Einerseits der Blick auf die felsige Berge und dann der Weitblick aufs Meer hinaus, ist ein atemberaubendes emotionales Wechselspiel. Mir gefällts.

Zwischendurch fahre ich wohl noch durch ein angesagtes kroatisches Weingebiet. Überall Weinstände und Obstverkauf. Ich bin kurz davor mir eine solche Orangenpackung mitzunehmen. Wie ich später erfahre, sieht das wohl alles doll aus, aber gerade hier werden vor allem die Orangen wohl stark gespritzt. Dafür gönne ich mir nur einen Kaffe und genieße die Aussicht und die Pause.

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Das neben der ganzen Ablenkung auch noch meine Konzentration, trotz des ausreichenden Schlafs, gelitten hat zeigte sich beim Bezahlen an der nächsten Tanke. Ich habe zwei Karten, beide blau. Die eine ist meine Tankkarte, die Andere hatte ich nur zur Sicherheit mitgenommen. In der Tankstelle beim Kassieren soll ich meine Pin eingeben. Sie stimmt nicht. Ich bin irritiert und sage, nein, die eingegebene stimmt, ich vertu mich da nicht. Als die Karte wieder auf dem Ladentisch liegt erkenne ich,  verdammt das war zwar die richtige Pin aber die falsche Karte. So ist jetzt meine Sicherheit vermutlich gesperrt, dies konnte ich nach direkter Rückfrage mit dem Geldinstitut aber leider nicht klären, da ich die Telefonpin nicht parat habe.

Ich wollte auch noch auf die Beziehung zwischen Kroaten und Bosnien ein wenig eingehen. Nicht unweit vor Dubrovnik kam ich an diese blaue Station.

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Mautstation? Ich schau mal was die vor mir so machen. Aha, sieht aus wie Passkontrolle. In Kroatien, kurz vor Dubrovnik. Bin schon wieder verwirrt. Das passt jetzt nicht in mein Weltbild bzw. meine Erinnerung der Landkarte und Streckenführung. Ist Dubrovnik gar nicht in Kroatien, sondern in Bosnien? Wie ich später erfahre, hat Kroatien nach dem Krieg Bosnien wohl einen Ort an der Küste Bosnien zugesprochen. So kam auch schon nach vielleicht 5 Km wieder der nächste Checkpoint. Kroatien ist geteilt, aber damit kennen wir uns Deutsche ja recht gut aus.

Als ich dann in Dubrovnik eintreffe, bzw. kurz davor, dämmert es schon ein wenig. Die Hausherrin ist sehr nett. Ich gebe nur noch meinen Zusatzausweis ab. Keine Nachfragen alles in Ordnung. Ein Lokal wird mir auch noch empfohlen. Bar Rosi, klingt ja auch schon fast wieder ein wenig Deutsch. Und die Bedienung spricht natürlich auch Deutsch.

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Bestellt wird was Gesundes und es kommt auch eine ordentliche Portion. Sieht gut aus und schmeckt auch so. Vor allem erkennt man, dass das ein Thunfischsalat ist. img_0996

Morgen ist wieder ein Ruhetag mit Sightseeing. Bin gespannt auf Dubrovnik. Bis dahin…

Guts Nächtle

20.04: Dubrovnik (12,8 Sonnenstunden)

Die Unterkunft ist mega, der Ausblick ohne Gleichen. Lediglich die unten vor dem Haus verlaufende Straße scheint so eine kleine Rennstrecke zu sein und dies auch Nachts. Habe trotzdem gut geschlafen und bin erholt in den Morgen gestartet.

Heute ist Dubrovnik dran, ich brauche einen Plan:

Frühstück:

Die mir schon fast vertraute Bar Rosi ist meine erste Anlaufstelle. Habe gestern ein Omelett auf der Karte gesehen, das wird zum Frühstück getestet. Gute Wahl.

Hier auf der Karte sehe ich immer von mein Bike ist. Jetzt eben gerade beim Essen 😉

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1. Erkundungstour

Gestärkt geht es gleich Richtung Dubrovnik, ich will in die Innenstadt, zumindest soweit es irgendwie mit meinem Trecker geht.
Viel los, alle Parkplätze belegt, aber ich sehe direkt am Rand vom alten Schloßkern extra Parkbuchten für Zweiradfahrer. Gleich gespeichert für heute Abend. Und meine Haus Dame sagte noch was von teuer. Sieht aus, als ob man da nichts zahlen müsste.
Auch so sehr ich mich abmühe irgendwie eine nette Straße mit Meerblick oder Ähnlichem zu finden, das Einzige was mich begleitet sind ne Blechlawine und ne Berg- und Talfahrt, die mich ein wenig an San Francisco erinnert. Fehlen nur die Cable Cars und die vielen Polizei Autos, von denen ich ja damals etlichen die Vorfahrt genommen hatte.

So kehre ich um und hebe mir den Rest dann für Abends auf.

Mittag

Der Mittag wird gedöst, geschlafen, gesonnt und aufs Meer hinausgestarrt.

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2. Erkundungstour

Die größte Hitze ist vorbei, nun aber wieder los Richtung Dubrovnik mit dem Ziel die andere Seite der Befestigungsmauer zu sehen.
Begrüßt wird man von einer eindrucksvollen Brücke:

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Den zuvor gesichteten Parkplatz gleich wieder gefunden und ab in die Altstadt 🙂

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Die Gässchen sind süß, megaschmal und teilweise und größtenteils zugestellt mit kleinen Tischchen oder Kissen auf den Treppenstufen. img_1024

 

 

 

 

 

 

 

Bootsfahrten auf ausgefallen Segelschiffen keine Seltenheit, von dieser Art Piratenschiff habe ich schon mehrere fahren sehen.

 

 
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DIE Einkaufsstraße in Dubrovnik Altstadt. Überall Geschnatter und ein Kindergeburtstag der Leben auf das Pflaster bringt. Hier laufen vermutlich eher die Touristen und in den schon erwähnten Seitengässchen sitzen dann die ganzen Kroaten.img_1025

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abendessen:

Wieder Bar Rosi, irgendwie fehlte mir der Mut und der Wille mich auf ein neuen Essensabenteuer einzulassen, da ich weiß, dass der Thunfisch Salat hier vorzüglich ist. Der Kellner erkannte mich sofort wieder und fast schon ungefragt kam das gleiche von dem Abend zuvor. Das nenne ich mal Service 😉

Früh ins Bett.. schon wieder. Morgen gehts dann leider schon wieder auf die Rückreise.

Guts Nächtle