17.04. Wien -> Pula (10 Stunden Fahrt)

8 Uhr habe ich nicht geschafft. Mit 30 Minuten Verzögerung, bin ich dann aber doch noch losgekommen.

viel zu erzählen gibt es von der Fahrt selber eigentlich kaum. Mein Navi schien manchmal die Ansage „kurvenreich“ sehr arg wörtlich zu nehmen, obwohl ich diese ja eigentlich schon auf „schnellste“ Route geändert hatte und schickte mich gelegentlich in Ortschaften einfach von der Hauptstraße weg, durch den Ort, um am Ortsausgang wieder auf die Hauptstraße zu wechseln. Aber nicht mit mir. Es wehrte sich dann zwar immer eine Weile und wollte mich zurückschicken und zeigte mir erst nach ein paar Minuten widerwillig den nun verkürzten Weg.

Ein letzter langer Halt in Österreich bei Mc Donald. Nicht des Essens wegen, sondern um die sanitären Einrichtungen zu nutzen und zur Aufmunterung einen kleinen Kaffee zu genießen.

Durch Österreich brauchte ich knapp 4 Stunden. Durch Slowenien schlappe 3 Stunden und am Ziel durch Kroatien schaffte ich es nach 3 Stunden.

Die Grenzübergänge waren immer sehr unspektakulär, manchmal schon fast so unauffällig, dass ich mich fragte, biste jetzt oder biste jetzt noch nicht in Slowenien?!

Komplett ausgelaugt und fertig kam ich nach 10 Stunden am Ziel an. Nur Mc Donald war eine längere Pause von ca. 20 Minuten, ansonsten waren es nur die Tankpausen, in denen mich kurz entspannen konnte.

Die Unterkunft „Apartment by the Sea“ versprach nicht zu viel. Zwar trennte mich noch eine kleine Straße von „the Sea“, aber der Blick vom „Studio“ aus ist gigantisch:

Zuvor hatte mich während der Fahrt die Unterkunft mehrfach und hartnäckig versucht mich zu erreichen. Ich antworte mit einer kurzen Nachricht und der voraussichtlichen Ankunftszeit, die ich auch bis auf wenige Minuten einhalten konnte.
Die Hausherren, waren sehr nett, sprachen gebrochen Deutsch und als sie Zeus sahen wurde ich direkt in Fachgespräche verwickelt. Ich erfuhr, dass der Papa auch Motorrad fährt, eine Suzuki und eine 30 Jahre alte Honda ohne Elektronik, nur drei Gänge, aber das Ding hat ihn wohl noch nie im Stich gelassen. So wie das Zeus denn auch hoffentlich tun wird, mich nicht im Stich lassen!

Eine gute Empfehlung gab es auch mit auf den Weg, da ich noch ein wenig ausgehen wollte. Das Fischrestaurant oder direkt am Wasser die Pizzeria sollen sehr gut sein. Auf die Frage nach weiteren Alternative gab es die recht einfache Antwort, mehr gibts hier nicht. Aha…
Die Pizzeria sollte es dann werden:

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So genoss ich bei einem tollen Sonnenuntergang einen Krabbencocktail und einen Thunfischsalat.

Guts Nächtle

Fahrthistorie:

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