Ronja & Zeus

Moin Zusammen,

Nun ist es mal wieder Zeit. Die Iden des Aprils naht. Einmal im Jahr verabschiede ich mich gezielt auf ein Abenteuer ins Ausland. Dieses mal gibt es ein konkretes Ziel: Wien!!

Mein Begleiter dieses Mal leider nicht Nik, sondern Zeus.
Darf ich vorstellen:
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Der Gott unter den Bikes. ;-). 2.3 Liter Hubraum und satte 250 Newton bei 2300 Umdrehung (gedrosselt). Nicht zu Unrecht von Triumph auch Rocket getauft, obwohl viele meinen sie liebevoll „die Dicke“ nennen zu müssen. Von der Ampel weg hätte es sogar ein PS Bolide mit vier Rädern schwer, die Nase vorn zu haben und dabei begnügt sich Zeus bei angemessener Fahrweise mit nur 6 Litern.

Wien also: Aber wenn man schon da ist.. gehts auf dem Weg ja an Prag vorbei und die Küstenstraße in Kroatien soll auch der Hammer sein. Dubrovnik wurde mir als bezaubernde Stadt am Wasser beschrieben und nach Zagreb wollte ich auch schon immer mal und Pula hört sich cool an. Und mit einem Schlag sind 11 Tage straffes Fahrprogramm verplant.
Eigentlich nicht meine Art, alles im voraus zu planen und zu buchen, aber auch hier dachte ich mal zu experimentieren.
Aber schon am ersten Tag, Freitag (13.4.) rächte sich die Vorplanung. Unwetter auf der gesamten Route. Also kurzerhand den Start auf den 14.4. frühmorgens gelegt. 

14.04.
Hamburg, immer noch Shitwetter, aber nach Hannover soll es besser werden. Also noch eben ein Selfie gemacht und dann ab auf den Asphalt. Hätte ja eigentlich nicht gedacht, dass meine Tour als leuchtend orange Boje beginnen würde, aber endlich wird der Regenanzug mal eingeweiht.
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Nach unspektakulär heruntergefahren Kilometern reißt in Magdeburg tatsächlich der Himmel auf, Sonne pur und ich kann mich meiner Signalfarbe entledigen.
Grenzübergang ist unspektakulär, ein kleines Schild weißt darauf hin, dass man nun die Republik Tschechien erreicht hat. Prima!
Bei dem ersten Tankstopp verschlug es mir allerdings die Sprache. Zuvor hatte ich mir zwar ein paar Sätze auf kroatisch (ja das Endziel und etwas längerer Aufenthalt geplant) angeschaut, aber an der Kasse nach dem Tanken viel mir auf, dass ich noch nicht mal „hallo“ auf tschechisch sagen konnte. Dass ich dann auch noch Ohropax in den Ohren hatte erleichterte die Kommunikation auch nicht wesentlich. Aber bezahlen funktioniert zum Glück auch ohne großen Dialog und das auch keyless 😉
Die Ferienwohnung war auch nicht mehr weit.
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Nach dem Einchecken ging es auch gleich weiter zu einem ersten Abstecher nach Prag. Es war schon spät, aber einen Blick wollte ich noch riskieren. 

Prag:
wunderschöne Stadt an der Moldau gelegen. Viele eindrucksvolle Gebäude auf engem Raum. Die Burg, Die Rathausuhr, das tanzende Bürogebäude, der kleine Park mitten in der Stadt, tolle Altstadt, viele Nobelkarossen (die Soko Autoposer hätten ihren Spaß hier). Alles gesehen bei einer ersten kurzen Durchfahrt.
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Schnell einen Parkplatz gefunden und dann schnell an die zentralen Orte gestiefelt. Aber schon nach einem paar Metern rächt sich die Motorradkleidung. Ich schwitze und das nicht unwesentlich, während alle anderen in kurzen Hosen und Muscelshirt sich wie Gazellen in den Straßen bewegen komme ich mir in meinem Eisbär Kostüm irgendwie albern und deplatziert vor. Das muss ich für die nächsten Tage wohl irgendwie ändern. So gebe ich auch entkräftet nach einem ersten Lauf zu den tanzenden Gebäude auf und entscheide mich für den Rückweg. 

Somit ist eine Planänderung angedacht, anstelle am nächsten Morgen gleich weiter aufzubrechen nach Wien, soll es nochmal Prag werden, aber dieses Mal mit leichter Kleidung. 

Guts Nächtle

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